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<pre>Ein gar nicht so abwegiger Dreier hätte die Berliner am vergangenen Wochenende nämlich unmittelbar in die nationale Spitzengruppe katapultiert — und damit nahezu auf tabellarische Augenhöhe mit den sich nun ankündigenden Westfalen gebracht.  <p> Obwohl die Teams aus Bielefeld und Stuttgart im Tabellenkeller lediglich ein Pünktchen trennt, scheint das Momentum am Sonntag klar auf Seiten der schwäbischen Gäste zu liegen:  <p>  Angesichts des zwischenzeitlich eingefahrenen 4:0-Erfolgs gegen Mainz kam Hoffenheim somit sogar noch etwas glimpflicher als der amtierende europäische Champion davon — und jener Sieg gegen den FSV kann den vermeintlich verkorksten Rückrundenstart auch in anderer Hinsicht relativieren. <p> Leverkusen ist hingegen unter Xabi Alonso im Aufwind. Der BVB beendete eine Serie von fünf Siegen und sechs ungeschlagenen Spielen in Folge, trotzdem ist Bayer gegen defensiv anfällige Augsburger klar zu favorisieren. <p>  Abgesehen vom einem guten Liga-Start (vier Siege aus den ersten sechs Spieltagen) ist die gesamte Saison auch nur durchschnittlich verlaufen.  </pre>


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<pre>„Die ganze Mannschaft ist betrogen worden“, schimpfte Linke nach dem 1:2 in Köln und kreidete den Sturz auf den letzten Tabellenplatz somit Schiedsrichter Tobias Welz an. Dieser hatte beim 0:1 eine knappe Abseitsstellung von Köln-Stürmer Anthony Modeste übersehen und dem FCI zudem einen klaren Elfmeter verweigert.  <p> Selbst mit diesem Kratzen an einer zweistelligen Punktausbeute wäre nach dann absolvierten 14 Spieltagen zwar noch immer kein rechter Staat zu machen; dennoch würde bereits ein weiterer Dreier im besten Fall mit einem Zwischenstopp auf dem Relegationsplatz belohnt.  <p>  Die Bayern spielen in Stuttgart, Leverkusen in Frankfurt? Auch diese beiden Partien sind dafür verantwortlich, dass ich mir für die Siegwetten nur zwei Spiele ausgesucht habe, bei denen das Risiko gering genug scheint. <p> Dementsprechend positiv fällt auch das „Sommer-Fazit“ von Trainer Manuel Baum aus: „Mit der Vorbereitung bin ich zufrieden, wir haben unsere Ziele erreicht. <p>  Auch vom jüngsten Abstecher nach Hamburg hatten sich die 96er sicherlich ein wenig mehr versprochen.  </pre> 


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<pre> Zu einem einzigen Krampf könnte sich hingegen der Abstiegsgipfel zwischen den eigentlich extrem formstarken Mainzern und Arminia Bielefeld entwickeln.  <p> Anders als bei den Schanzern ist die Torflaute allerdings wie aus heiterem Himmel über die Rheinhessen gekommen: Die in den ersten 15 Runden markierten 23 Buden wiesen das Team zwischenzeitlich gar als die fünftgefährlichste Mannschaft der Bundesliga aus.  <p>  Nachdem Hamburg gleich seine Heim-Premiere gegen Stuttgart reichlich schmeichelhaft gewann, schlug das Team in der Folge nur noch in der Fremde dreifach zu; vornehmlich die Siege in Gladbach, Ingolstadt und Hoffenheim haben demnach zur Etablierung im gesicherten Mittelfeld geführt. <p>  Wie sich am desolaten Torverhältnis von 1:12 unschwer erkennen lässt, gilt es hierfür jedoch nicht nur die wackelige Defensive zu festigen, sondern auch Tore zu erzielen. <p>  Dabei war es natürlich besonders bitter, dass sich dieser seltene Glücksmoment am Ende nur als ein nutzloser Ehrentreffer gegen die eiskalt zuschlagenden 96er erwies; im Vergleich dazu war der HSV mit den torlosen Unentschieden gegen Frankfurt und Leverkusen noch um einiges besser gefahren.  </pre>


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<pre> Wir Wettfreunde sind allerdings der Meinung, dass die Frankfurter stark genug sind, um der Hertha, auch wenn sie die heimstärkste Mannschaft der Bundesliga ist, ein Remis abzutrotzen. Schließlich gehört die Eintracht auswärts zu den Top 4.  <p> für die Werkself läuft es aktuell in der Meisterschaft weiterhin nicht nach Wunsch. Die Truppe von Roger Schmidt hat ungewohnt hart zu kämpfen und befindet sich nach 14 Spieltagen in der Tabelle sogar hinter den Charlottenburgern. Zuletzt gab es ein Last-Minute-Remis gegen Schalke.   <p> Der Rückstand auf den drittplatzierten BVB ist alles andere als unaufholbar. Allerdings dürfen die „Nagelsmänner“ nicht nachlassen, wollen sie den Borussen die Teilnahme an der CL-Gruppenphase noch vermasseln. Zudem lauert die Konkurrenz dicht dahinter. Am vergangenen Wochenende lief es zwar nicht nach Wunsch, dennoch konnte der Rückstand auf Dortmund um einen Punkt vermindert werden. <p>  Die Mannschaft wehrte sich mit allen Mitteln, auch und speziell nachdem Hoffenheim den 0:1-Rückstand innerhalb weniger Minuten in eine 2:1-Führung drehte.  <p> Infolge des allgemeinen Wett-Punktens im Tabellenkeller kann die Mannschaft aber nicht allzu lange vom jüngst genossenen Glück der Befreiung profitieren: Schon vor dem Trip an die Spree muss den Verein das ärgerliche Gefühl beschleichen, kaum einen Schritt vorangekommen zu sein.  </pre>


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<pre> Nach dem ersten Erfolg dürfte der Wille nun schließlich riesig sein, das Glück endlich auch vor heimischer Kulisse zu erzwingen: Der daraus resultierende offensive Auftritt deckt dann mit einer gewissen Notwendigkeit wieder die Schwächen der obendrein entblößten Hintermannschaft auf.  <p> Zwei Spiele hat die Hertha in dieser Saison bisher gewonnen. Zum Auftakt gab es einen 2:0-Heimsieg über Aufsteiger Stuttgart und das jüngste Heimspiel am 20. September brachte einen 2:1-Erfolg über Bayer Leverkusen.  <p>  Schließlich lagen diese in den letzten sieben direkten Vergleichen nie nach 45 Minuten zurück — und nahmen gleich in vier dieser sieben Duelle einen 1:0-Vorsprung in die Pause mit. <p>  Zum Erhalt des Prinzips Hoffnung trägt dabei sicherlich auch die Erfahrung bei, dass sich die vermeintlich verloren gegangene Heimstärke durchaus noch ab und an blicken lässt: Insbesondere in den Leuchtturm-Spielen war auch zuletzt auf die Widerstandsfähigkeit der Hausherren verlass.  <p> In den letzten zehn Bundesliga-Duellen zwischen Hertha BSC und Mönchengladbach gab es kein Unentschieden.  </pre>


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